Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum wir uns geschmückte Weihnachtsbäume ins Wohnzimmer stellen? Dieser Artikel geht genau dieser Frage nach.
Geschichte
Bereits in vorchristlicher Zeit war es Brauch, in den Wintermonaten immergrüne Zweige oder Bäume im Gebäudeinneren aufzustellen und teilweise zu schmücken. Sie standen für Glück, Gesundheit und die Hoffnung, dass der Winter bald wieder vorbeigeht. Das «Julfest», ein Vorläufer des heutigen Weihnachtsfestes, fand sein Fortbestehen in der heutigen Weihnachtstradition. Das Julfest fand im skandinavischen und germanischen Raum seine Anfänge. Unsere Weihnachtstradition ist also im Ursprung auf einen heidnischen Brauch zurückzuführen. Mit den ersten deutschen Siedlern gelangte diese nach Amerika, wo sie sich rasch verbreitete.

Der Weihnachtsbaum
Als Weihnachtsbaum werden je nach Region unterschiedliche immergrüne Pflanzen wie Fichte, Tanne, Kiefer, Zeder, Blautanne und Eibe verwendet. Als Schmuck werden die unterschiedlichsten Dinge verwendet: Nebst farbigen Kugeln und Ornamenten kommen auch Sterne und Engel zum Einsatz. Je nach Region werden die Bäume unterschiedlich geschmückt. Kerzen und Lichterketten bringen den Baum zum Strahlen. Strohsterne, Schleifen und Girlanden zieren die Weihnachtsbäume weltweit, Lebkuchen und Schokolade mit weihnachtlichen Motiven laden zum Naschen ein.

Alternativen
Eine junge Tanne zu fällen und für einige Wochen aufzustellen, um sie danach zu entsorgen, erscheint vielen Menschen als nicht mehr zeitgemäss. Aus diesem Grund haben sich einige kreative Alternativen entwickelt: Weihnachtsbäume aus Holz, Kunststoff oder Karton lassen sich wiederverwenden und «schmücken» den Boden nicht mit Nadeln. Auch der Trend, einen Weihnachtsbaum im Topf über die Festtage zu mieten, findet immer mehr Anhänger. Jeder darf sich das ins Wohnzimmer stellen, was ihm gefällt. Wer einen Garten hat, kann auch einen Strauch dekorieren und so einige Farbpunkte in die dunkle Jahreszeit bringen. Und keine Sorge wegen dem Stromverbrauch, die modernen Led Lämpchen verbrauchen kaum Strom. Zusätzlich gibt es kein Brandrisiko wie mit Kerzen. Eine Zeitschaltuhr lässt die Lämpchen auch nur dann brennen, wenn es auch nötig ist.